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2. Tag: Hoch und Heilig

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2. Tag: Hoch und Heilig St. Korbinian - Maria Luggau Von St. Korbinian nach Maria Luggau über den Kofelpass. Schon gleich nach dem Verlassen des Ortes ging es steil hinauf in steiles Gelände. Mutter Seelen alleine folgte ich einem kleinen Steig. Anfänglich überlegte ich, ob ich mich "absichern" sollte, in dem ich einem Freund Bescheid gebe. Ihm mitteile, wo ich gehe und dass ich mich melde, wenn ich die Etappe gut zurück gelegt hätte.  Dann wieder meine Erkenntnis, es gibt keine Sicherheit. Nur in Gott. Klar ist es nicht hilfreich unvernünftig zu sein. Mit meinen Fähigkeiten, der Vernunft und Gottvertrauen, damit möchte ich mein Leben und diesem Fall meine Reise gestalten.  Das Thema Sicherheit beschäftige mich den langen Weg. Wieder tauchten Szenen meines Lebens auf. Wieder dachte ich an die derzeitige Suche nach Sicherheit in meinem Leben. Jeder benötig ein gewisses Maß an Sicherheit. Wie geht es den Menschen ohne Sicherheit? Wie dankbar bin ich für meine "Sicherheiten...

1. Tag Hoch und Heilig

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    1. Tag der Stille: Lavant - St. Korbinian Ich machte mich alleine auf den Weg. Auf einen Weg der Stille mit Gott. Ich startete in Lavant in der Nähe von Lienz und folgte dem Pilgerweg "Hoch und Heilig". Es kostete mich Mut aufzubrechen. Nichts war vorgeplant. Jeden Tag neu auf der Suche nach einer Herberge.  Die Kirche von Lavant beeindruckte mich sehr. So ein gewaltiger Ort an dem dieses Gotteshaus steht. Dicht an den Felsen, der spitze Kirchturm und dieses prachtvolle Innere. Ich brach auf und setze meine ersten Schritte. Wie wird der Weg? Was erwartet mich? Wie führt mich Gott? Erste Etappe: 19,7 km und 989 Höhenmeter Wegstrecke. Kein Mensch weit und breit. Es ging auf und ab. Ich begann mich in den neuen Rhythmus einzufinden. Jeder Schritt zählt. Geschwindigkeit ist Nebensache. Das was zählt ist ankommen bei dir.  Ganz überrascht empfange ich ein Thema des Tages. Ich trage das Glück. Oft denke ich mir, diese oder jene Reise würde mich noch glücklich machen. W...
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Corona und Leidenschaft In den vergangenen Wochen leben wir durch die Corona-Krise in einer Ausnahmesituation. Wir alle sind betroffen und die Krise macht etwas mit uns. Wir sind verleitet uns auf das Negative zu konzentrieren. Ja diese Pandemie ist schrecklich und hat unendlich viele negative Folgen für die Menschheit. Gibt es auch positive Aspekte? Ja, wir wissen selbst es gibt auch positives zu berichten. Die Familien haben zum Beispiel mehr Zeit miteinander, wir nehmen wahr wie sehr unser Haus uns schützt, wir stellen fest manche Dinge sind gar nicht so lebensnotwendig als wir uns dies eingebildet haben. Wenn mir darüber nachdenken werden wir noch weitere Dinge feststellen. Ich war nun einige Tage recht alleine für mich. Auch ein Privileg. Hatte ich anfänglich gar nicht so erwartet. War eher herausgefordert mit dieser Situation. Doch jetzt habe ich noch tiefere Erfahrungen gemacht. Die Gegenwart Gottes ist derzeit unglaublich tief spürbar. Zusätzlich n...
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Die Fülle durch körperliches Training und geistliches Training (1 Tim 4,8) Körperliches Training hat einen gewissen Wert, aber geistliches Training ist noch viel wichtiger, denn es verspricht Gewinn in diesem und auch im zukünftigen Leben. Der Vers geht auf zwei Dimensionen des Trainings ein. Das körperliche und das geistliche. Ich denke mir viele Leute können mit dem körperlichen Training etwas anfangen. Muskelaufbau, Sinnesschulung und Körperwahrnehmung sind Teilbereiche des körperlichen Trainings. Dieses Training steigert unsere persönliche Lebensqualität. Wir nehmen uns Zeit für unseren Körper, durch den wir unser Leben aufnehmen, erleben und speichern. Das geistliche Training ist wie hier im Vers angesprochen, von noch größerem Wert. Auch für jeden Sportler bzw. Spitzensportler. Nur wer von Ihnen weiß um diesen enormen Wert? Ganz praktisch geht es dabei unter anderem um eine höhere Instanz wahr und in Anspruch nehmen, Gebetspraktiken einüben, Gottes St...
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Leidenschaft und Grenzen Ich liebe den Winter. Ich liebe die Berge. Ich liebe Skitouren. Habe aber ein Problem: ich finde nicht so leicht Sportler, die mit mir diese Leidenschaften teilen. Habe ich die Möglichkeit auf den Berg zu gehen, fehlt immer wieder die Begleitung. Soll ich jetzt zu Hause bleiben? Ist es unvernünftig alleine los zu ziehen? Sicher in gewisser Weise ist es unvernünftig. Aber die Lust, der Drang, die Leidenschaft.... Ich hoffe auf die Chance einer Begegnung, auf die nötige eigene Vernunft und folge meiner Leidenschaft. So zog ich vergangenes Wochenende los. Es war wieder ein Abenteuer. Wie wird die Sache ausgehen? Treffe ich andere Bergsteiger? Wie entwickelt sich die Sicht, denn der Himmel war bewölkt? Wann spürst du Deine Grenze in der Verantwortung für dich und dein Leben? Diese Frage treffen wir immer wieder an. Egal in welchen Situationen. Jeder Mensch hat seine individuelle Grenze. GOTT SEI DANK. Das zentrale ist: kennst du dein...
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HEAD- Trainer testen! Seit ein paar Wochen befinde ich mich in einem Formtief. Ich trainiere zu wenig meine Fitness, verbringe zu wenig Zeit am Tennisplatz und es fehlt die Motivation. Begegne ich meinen Tennispartnerinnen staune ich über ihren Eifer, ihre Energie und Leistung. Ich selbst bin unzufrieden mit meinen Schlägen und erlebe innerlich negative Gedanken. Mein Selbstbewusstsein, meine Freude am Spiel und meine Motivation sinkt. Der Sportler hat wieder die Aufgabe vermehrt zu trainieren. Zusätzlich sucht er neue erreichbare Trainingsziele. Kleine Erfolge werden gefeiert. Nur keine Schwäche zeigen ist die Devise. Als Sportler der Christsein lebt kann zusätzlich folgendes ins Spiel kommen: Gott erweist sich in unsere Schwachheit als Stärke. Gott liebt es unser persönlicher Unterstützer zu sein. Gott möchte konkret erfahrbar werden in unseren Leidenschaften. Kommen wir mit Gott über unseren Trainingszustand ins Gespräch. Erzählen wir Gott unsere No...
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Wettkampf und seine Tücke Vergangene Woche nahm ich an einem Tennisturnier teil. Ich erhoffte mir mein Können unter Beweis stellen zu können. Plötzlich war es so weit. Ich stand auf dem Platz und jetzt ging es Punkte und um Sieg oder Niederlage.  Wie schwer fiel es mir mit Selbstvertrauen in den Ball zu gehen. Welche Überwindung meinen Aufschlag durchzuziehen. Wie unsicher war ich in meinen Bewegungen. Schon beginnen die Gedanken  mit ersten Zweifeln  im Kopf zu kreisen. Die eigene Unsicherheit steigt, die Fähigkeiten scheinen verschwunden zu sein. Ärger, Enttäuschung, Scham begleitet einen selbst. Das ist ein typisches Erlebnis im Leben eines Sportler während der Wettkampfsituation. Wie geht man damit um? Wie sieht Gott diese Momente? Gott wünscht sich eine positive Sicht auf solch herausfordernde Augenblicke.  Gott sieht immer unser Potential, unser Herz, unser Investment. Bleib nicht stehen in der innerlichen Niederlage. Streck dich aus n...