Posts

Tiroler Jakobsweg 4. Tag

Bild
 Von Imsterberg nach Zams  Wir können die Hitze schon kaum mehr ertragen. Wir starten früh und frühstücken am MPreis.  Dann geht es hinauf nach Klosterburg Kronburg. Ein wunderbarer Ort mit Aussicht, Einkehrmöglichkeit und Kirche. Für uns ist dieser Ort unser Ankunftsziel und wir geniessen ein köstliches Essen beim Wirt.  Danach geht es bergab bis nach Landeck zum Zug. Weiterhin ist der Weg sehr zu empfehlen und genußreich.  Innerlich bin ich weich geklopft um zu hören und zu empfangen. Manchmal benötigt es Zeit um in die Bereitschaft des Hörens auf Gott zu kommen. Besonders dann wenn ER Vorschläge hat die uns überraschen oder die wir uns nicht ausgesucht haben.  Ein gutes Stück Arbeit waren die vergangenen Tage. Wieder neue Pilgererfahrungen gesammelt. 

Tiroler Jakobsweg 3. Tag

Bild
 Von Heiming nach Imsterberg Das Inntal wird immer schmäler. Der Weg führt über Kuppen und seitlichen Anstiegen. Bei der Hitze nochmal herausfordernder. Wir trinken und trinken und vergessen das Essen.... bis wir einen Bärenhunger haben. Ein kurzer Autostop hilft uns weiter zu einem versteckten Restaurant.  Die Nacht verbringen wir unter freiem Himmel unter Obstbäumen unweit der Bahnstrecke. Wir sind nicht alleine. Mücken besuchen uns. Der Inn schenkt uns die kühle Dusche am Abend.  Ein langer Tag mit Steigungen und Ausblicken. Innerlich geht es weiter auch rauf und runter. 

Tiroler Jakobsweg 2. Tag

Bild
 Von Inzing nach Heiming Wieder ein super heißer Tag. Ohne Abkühlung im Inn kaum machbar.  Der Streckenverlauf ist wunderschön. Es geht am Inn entlang. Wieder kehrte wir in einer privaten Unterkunft ein. Sehr bewegend die Begegnungen auf dem Weg. Hier ein kleiner Plausch dort ein Gebet.  Innerlich spüre ich meine Grenzen, frage weiter und halte aus nicht so genau zu wissen wie es weiter geht.  Vorbei kommt man an der wunderbaren Klosterkirche Stams.

Tiroler Jakobsweg 1. Tag

Bild
 Wir starteten in Völs und pilgerten bis Inzing Dieses <Jahr war ich wieder mit Anna unterwegs. Nichts war vorgeplant, wie immer liefen wir mit Schlafsack und Isomatte los. Der Tiroler Jakobsweg ist wunderbar ausgeschildert. Es geht das Inntal entlang. Das Tal wird von Tag zu Tag schmäler.  Wir hatten uns eine super heiße Sommer Woche dazu "ausgesucht". Die Temperaturen lagen über 30 Grad.  Innerlich war ich sehr suchend und fragend. Wie möchtest du Herr daß mein Weg weiter geht? Was hast du mir zu sagen? Wo ist meine Heimat. Gott lässt immer wieder solche eher unangenehmen Situationen zu um zu sprechen, neu zu sortieren und Veränderungen zu wagen.  Am frühen Abend nächtigten wir im alten Bauernhaus beim Friedl. Seine Unterkunft ist im Pilgerführer zu finden. Er ist ein absolutes Unikat das man sich nicht entgehen lassen sollte. Lasst euch überraschen.  Eine erste Abkühlung am Inn war wunderbar. Vorsicht mit der Strömung. 

Jakosweg von Steyl nach Kevelear

Bild
  Von Steyl nach Kevelear 4./5./6./7.Tag Normalerweise benötigt man zwei Tagesetappen von Steyl nach Kevelear. Ich verkürzte aus gesundheitlichen Gründen meinen Wegstrecke und  überbrückte ein paar Kilometer  mit dem Auto. In Kevelear nächtigte ich im Priesterhaus direkt via a vis der Kathedrale. Ich feierte dort die Ostertage und genoss unglaublich schöne Liturgie. Zusätzlich verweilte ich lang vor einem Bild der Künstlerin Vorne v. Degenfeld welches im Priesterhaus hängt und mich mit meinem Sohn verbindet.  Zusammenfassend kann man diese Strecke auf dem Jakobsweg sehr empfehlen. Der Weg ist gut ausgeschildert und ansonsten ist er auch auf Kommod dokumentiert. Es war ein Privileg auf dem Weg einen mir lieben Menschen mit Gott in Berührung zu bringen. Ich danke Gott für seine Treue. 

Jakobsweg von Roermond nach Steyl

Bild
  4. Tag von Roermond nach Steyl ca. 25 km Heute liefen wir bei Nieselwetter wunderschön durch den Wald. Im Wald lief es sich wunderbar nur waren wir bereits ziemlich erschöpft von den vergangenen Tagen. In Steyl hatten wir uns wieder bei den Steyler Missionaren ein Zimmer reserviert.  Die Brüder empfingen uns unglaublich herzlich. Wir beteten mit ihnen und lernten sie persönlich kennen. Heinz führte uns durch das Gelände und verdeutlichte uns die beeindruckende Geschichte dieses Klosterdorfes. Ich kann nur Jedem empfehlen diesen spirituellen Ort kennenzulernen. Der Heilige Arnold Jansen gestorben 1909 gründete diese Missiongemeinschaft. Sein Grab kann man in der Klosterkirche besuchen. 

Jakobsweg Maaseik bis Roermond

Bild
  3. Tag  Von Maaseik nach Roermond ca 24 km Heute liefen wir viel am Wasser entlang. Anna hatte bereits einige Blsen an ihren Füßen zu verkraften. Wir gönnten uns am Morgen einen Cafe und ich badete zu Mittag an einem kleinen See. Anna sprach heute ihr erstes Gebet zu Gott. Das berührte mich sehr. Es ist ein Privileg Menschen auf ihrem Weg zu Gott zu begleiten- Ich selbst hatte starke Beinschmerzen und der Weg kostet mich innerlich viel. Dem Verlust meines Sohnes war mein Weg gewidmet - kein Wunder dass ich kämpfen musste.   Wirklich besonders war unsere Unterkunft in dem Refugio unter der Kathedrale von Roermond. Für nur 7,50€ konnten wir an der Rezeption des Theaterhotels den Schlüssel für das Kellerzimmer im Zentrum bekommen. Ein echtes Pilgerzimmer zu beziehen war wunderbar. Dort trafen wir auch auf einen Niederländer auf dem Weg nach Santiago. Ich liebe diese spontanen Begegnungen unter Pilgern. 

Jakobsweg Sittard bis Maaseik

Bild
2. Tag Von Sittard bis nach Maaseik ca. 25 km Anna hat bereits eine große Blase an ihrem Fuss und das nach dem ersten Tag. Unsere Beine waren wirklich müde und dankbar ließen wir uns im Karmel in unsere Betten fallen. In der Früh konnten wir um 7 Uhr mit einer heiligen Messer starten. Beeindruckend waren die Schwester die ihr Leben im Schweigen verbringen.  Heute war das Wetter schön und wir beschlossen die Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Anna hatte davon immer geträumt und ich wollte ihr dieses Abenteuer ermöglichen. Wir orientierten uns auf dem Weg über Kommod und verließen hin und wieder den Jakobsweg zugunsten einer Alternativroute.  Gegen16 Uhr pilgerte wir am Fluss entlang. Dabei entdeckte ich eine Eiche mit weit ausladenden Zweigen. Ich entschied unter ihren Zweigen sollte unser Schlafplatz sein.  Wir verbrachten eine lauwarme Nacht mit Vollmond und Froschgesang. Wir waren beglückt am nächsten Morgen.   

Jakobweg Maastricht bis Sittard

Bild
  Von Maastricht nach Kevelear auf dem Jakobsweg 13.4.-20.4.25 1. Tag Meine Freundin Anna die bisher noch nie mit dem Glauben in Berührung gekommen war ließ sich auf das Abenteuer ein mich zu begleiten. Keine Etappe war vorgeplant, stattdessen ließen wir uns überraschen. In Summe hatten wir ca 130 km zu gehen.  Jeder hatte einen Rücksack mit ca 9kg zu tragen. Wir starteten von Maastricht nach einer Hostelnacht. Es war Palmsonntag und Anna besuchte mit mir ihre erste heilige Messe im Zentrum der Stadt. Kaum wollten wir starten brach ein Regenschauer los. So verzögerte sich die Startetappe und um 11 Uhr konnten wir endlich ohne Regen die Stadt verlassen.  Satte 25 km legten wir an diesem ersten tag zurück. Wir lernten die Vorgärten der Niederländer kennen. Jeder schaute anders aus und prachtvoll zeigte sich due aufblühende Natur. Anna hörte meinem Gebet zu und lernte das Vater Unser. Sie war sehr offen und neugierig wie ich meinen Glauben auf dem Weg integrierte.  Völl...

4. Tag Osttirol Oberstalleralm

Bild
 Ohne es verdient zu haben werden wir gerecht, dank der Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus. (Römer3) Es ist die Gnade die uns zu guten Werken befähigt. Es sind nicht unsere Werke. Gott irrt in und an uns. Es ist die Kraft der Auferstehung. Es ist die kraft der Vergebung der Sünden. Es ist die Kraft Gottes - eine Lebenskraft. Wir können uns NICHTS bei Gott verdienen. Wir lernen die Liebe leben. Gott sehnt sich nicht nach Leistung. Er sehnt sich nach unserer Liebe. Die Liebe wächst durch die Bereitschaft Gott an uns seine Gnade wirken zu lassen. Was ist nun „gereicht“? Gerecht sind die, die den Willen Gottestun, Die Gnade befähigt uns seinen Willen zu tun. Wir werden gehorsam, demütig, suchend, dankende Menschen.  Unser Leben ist einzig und allein der Gnade Gottes zu verdanken.  Ich erleben einen Tag der innerlichen Freude. Freude durch die Gnade Gottes die den Trauernden verheißen ist. Gottes Sehnsucht ist es die Trauernden in die Freude zu führen. Es klingt unmög...

3. Tag Osttirol Pfannspitze

Bild
  „Ich erinnere euch Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen, es ist der Grund auf dem ihr steht.“ (1. Kor 15) Der Grund meines Lebens ist Christus. Heute auf dem Weg hinauf werde ich innerlich ruhig und leer. Zusätzlich bitte ich um die Gnade eines neuen Fundamentes nach der Erschütterung des Todes. Eine Erneuerung der Grundlage, des Fundamentes meines Lebens in Christus.  Ich danke dem Herrn, dass er so sorgfältig ist. Nicht die Risse zu flicken sondern das Fundament neu auszuheben. Welch Glück ist es gegründet zu sein in Christus. Er ist derjenige der nichts übersieht - nicht drüber hinweg geht sondern das Fundament legt und ist. Nach Erschütterungen ist ER bereit neue Verankerung zu schenken.  Ich mache mich neu fest in IHM - welch Stärkung !! Ich genieße eine wunderbare Aussicht und gewinne eine neue Weite in meinem Blick.  Lass dich in deiner Trauer ein neues Fundament im Herrn schenken. 

2. Tag Osttirol Kreuzspitze

Bild
  Auf ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser! Auch wer kein Geld hat, soll kommen. Kauft Getreide und eßt, kommt kauft ohne Geld, kauft Wein und Milch ohne Bezahlung“ (Jes 55) Es ist wichtig zu dir zu kommen du mein Gott. Du versorgst umsonst. Dir geht es um meinen Durst. Du möchtest mich satt machen. Ich bringe dir mein Herz, meine Sorgen, mein Schmerz. Du bist mein Versorger.  In Trauer ist es wie sonst auch - nicht egal wie wir uns verhalten. Meine Trauer interessiert Gott. Er ist den Trauernden nahe. Es ist wichtig in dieser Zeit die Nähe Gottes zu suchen. Ihn als den Versorger unserer Trauer zu begegnen. Gott ist bereit uns mit dem Nötigen für unser Herz zu versorgen. Auch wenn das Herz kaum Vertrauen und Glauben hat. Wenn weltlich nur der Verlust im Vordergrund steht. Ja Vertrauen auf Gott ist MEHR. Es geht um das Vertrauen in den unmöglichen Situationen des Lebens.  An diesem Tag werfe ich mich vertrauensvoll in seine Hände. Definiere meine Schmerzen, meine Last mein...

1. Tag Osttirol - Anreise und Ankunft

Bild
  Ankunft: Kalkstein /Osttirol Es kostet immer Mut sich in die Stille zu begeben. Doch es gibt nichts was uns so wohl tut. Viele fürchten die Leere der Stille. Diese gelebt mit Gott ist „getragen“. Zuerst geht es um das Ankommen. Das ruhig werden. Das Sein vor und in Gott. Die Stille bereitet mich für das Empfangen. Es ist ein sich fallen lassen um zu erwarten. Es geht um entspannen in Wachsamkeit. Geist, Körper und Seele aufeinander ausrichten- die kleinen Schwankungen und Regungen wahrnehmen. Sensibel werden. Das Danke schulen und Atem holen.  Ein wahrer Schatz die Stille.  Ps: Diese Tage der Stille lebe ich in Trauer. Ich bin dabei den Schmerz des Verlustes meines eigenen Sohnes mit Gott zu leben.  „Trauern mit Gott“ heißt Trost erwarten. Gott möchte unsere Trauer in Freude verwandeln. Das scheint dem einen oder anderen unmöglich. Ich möchte daran festhalten. Du bist der Tröster der Betrübten. Ich möchte in Kühnheit diese Tage leben und mein Herz deinem Herzen näh...

Franziskusweg - 6. Tag

Bild
6.Tag: Franziskusweg - Ankunft in Assisi Ich kann euch gar nicht beschreiben wie bewegend es ist als Pilger diesen Ort zu erreichen. Es ist ein ganz besonderer Empfang des Himmels. Man wird persönlich empfangen und beschenkt. Man ist sogar würde fast sagen erwartet. Der Himmel ist hier offen. Die Geschenke sind nach all den Kilometern bereitet. Sie werden einem ausgepackt und überreicht. Ich bitte jeden von euch diesen Weg wenn möglich anzunehmen. Es ist ein Weg der Kostbarkeiten. Ich bin den gesamten Weg bis auf 2h alleine gegangen. Ich glaube dies macht es auch so einzigartig. Es kostet Mut. Er wird belohnt. Es kostet Kraft und gibt sie dir. Es ist der Geist der dich umsorgt. Vertrau und gehe Schritt für Schritt. Ein neues Tor wird dir geschenkt. Fasse und empfange. Du bist dem wahren Leben auf der Spur. Herzlich Melanie

Franziskusweg- 5. Tag

Bild
5. Tag: Franziskusweg  Die Nacht in der Einsiedelei war ein kompletter Kulturschock. Da waren plötzlich viele junge Pilger. Wir hatten echt nette Gemeinschaft und Gitarre mit italienischen Liedern. Sehr lustig.  Heute Morgen war gemeinsamer Aufbruch um 6 Uhr in der Früh. Ich marschierte teilweise begleitet, teilweise alleine. 2 junge Italiener fragten und fragten. Ich erzählte ihnen von meiner Beziehung zu Gott, der Macht der Stillle etc. 20 km Fußmarsch am heutigen Tag. Ankunft Mittags in der Unterkunft.  Innerlich fühle ich mich durchgeknetet und ausgerollt. Das Leben innerlich besprochen und die Seele bereit neu „belegt“ zu werden.  Morgen letzter Tag. Assisi wartet. Bin voller Erwartung.  Herzlicher Gruß aus der Unterkunft auf dem Bett liegend. Sind heute zu dritt im Zimmer. 

Franziskusweg - 4. Tag

Bild
4.Tag: Franziskusweg Ich konnte heute nicht weiter machen wie bisher. Ich musste paar Kilometer überbrücken um mein Ziel Assisi zu erreichen. Ich stieg am Morgen in den Bus und in ein Taxi nach Gubbio. Dort streunte ich durch die wunderbare Altstadt und regenerierte mich. Mittags brach ich zu einer kurzen Etappe von 10 km auf. Es begleitete mich eine große Hitze. Wieder begegnete ich niemanden auf dem Weg. Aber einem gewissen Moment hören die Gedanken und inneren Gespräche auf. Da bleibt der Augenblick. Da bleibt nur Gott und seine Gegenwart. Eine innerliche Ruhe kehrt ein. Da lässt es sich sein unabhängig der Umstände. Diese Erfahrung ist neu für mich. Was sicher dazu beiträgt sind die „radikalen“ Umstände von Hitze, Trockenheit, Einsamkeit und Anstrengung. Heute Nacht schlafe ich in einer Eremitage. Ein großer Schlafsaal. Plötzlich begegne ich anderen Pilgern. Es wird zusammen gekocht, Weißwein getrunken und wir begegnen einander. Eine komplett neue Situation für mich. Ich vermute di...

Franziskusweg - 3. Tag

Bild
3.Tag: Franziskusweg Die Nacht im Zelt was unruhig- dauernd haben Hunde gebellt.  6 Uhr 30 starte ich - die ersten Kilometer liefen super gut ohne Hitze.  Danach ging es lange in der Ebene aus der Stadt raus, Industriegebiet - ohne Schatten das war irgendwann zäh. Nach ca. 12 km Fußmarsch suchte ich nach einem „Taxi“ für die nächsten 7km.  Zwei ältere Herrn erbarmten sich meiner. Danach ging es unglaublich anstrengend weitere 18 km durch das hügelige Gelände. Steile Passagen, irre Einsamkeit, Wasser musste ich gut einteilen. Richtig Arbeit.  Der dritte Tag ist ja bekannt für schwierig bezüglich der Füße.  Ich habe mich entschieden die Trockenheit und Hitze innerlich zu betrachten. Momente im Leben in denen es sich so anfühlt.  Wo man versucht ist zu „murren“.  Meine Antwort die ich erhielt: begreifst du meine Liebe nicht? Das ist ein innerliches Tagesprogramm?  Ich denke eher ein Lebensprogramm!  Heute befinde ich mich in Citta di Castello im...

Franziskusweg - 2. Tag

Bild
2.Tag Franziskusweg Ich startete um 8 Uhr in der Früh und war bis ca. 17 Uhr 30 auf dem Weg. Wieder in völliger Einsamkeit durch den Wald und Wiesen. Keine Verpflegung weit und breit. Wasser fand ich - so dass ich unheimlich viel trinke bei der Hitze aber sehr wenig esse. Mit hat es quasi den Apetit verschlagen. Heute bin ich ca. 25 km gelaufen, habe 7 Liter getrunken, einmal im Bach gebadet was war wunderbar. Siesta verbrachte ich auf der Parkbank am Brunnen. So konnte reichhaltig Wasser getrunken werden. Heute verbringe ich meine erste Nacht im Zelt neben einem Hostel. Nette Amerikaner haben ein Kloster gekauft und beherbergen. Da kann ich endlich mal sprechen. Habe mit Erika einer Deutschen die auf Mallorca wohnt im Ort köstlich gegessen und mich gut unterhalten. Ich merke dieser Franziskusweg hat es in sich. Der geht in die Tiefe uns erlaubt keine Kompromisse. Wir leben doch gerne mit ihnen. Hier erlebe ich Kompromisslosigkeit. Mal sehen was es mit mir noch macht. Es beeindruckt mi...

Franziskusweg- 1. Tag

Bild
  1.Tag Franziskusweg. Heute Mittag kam ich in La Verna an. Toll wie gut es mit den öffentlichen Verkehrsmittel geklappt hat. Mitten im Nichts dieses gigantische Kloster. 30 km bin ich gegangen bis zu dieser wunderbaren Einsiedelei. Hier wohnt ein Priester und Mönch. Empfängt Gäste. Er hat ein großes Herz. Auf meinem Weg in völliger Einsamkeit habe ich wieder festgestellt. Es braucht nicht viel um glücklich zu sein. Vielleicht fragt ihr euch was braucht es denn? Gute Frage. Ich denke das ist individuell unterschiedlich. Ich beantworte mir die Frage ganz persönlich. Es war für mich ein intensiver Tag. Habe mich sehr verlaufen. War erschöpft und dann wurde mir dieser wunderbare Schlafplatz geschenkt. Jetzt falle ich müde ins Bett.